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Siebert - Frey - Shotham

 
 
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Soundbeispiel TRI (1) (1,98MB)
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Bestell-Nr. 74001

 
  Diese drei haben das Musizieren von Grund auf gelernt. Büdi Siebert, Matthias Frey und Ramesh Shotham sind gestandene Topprofis, die seit Jahren mit einem reichen Erfahrungsschatz und ihrem tadellosen spieltechnischen Können aufhorchen lassen. Sie kennen sich in diversen Stilrichtungen aus, sind in den unterschiedlichsten Ethno-Kulturen unseres Globus zu Hause und beherrschen souverän ihre Instrumente.
 
  Matthias Frey etwa ist ein wahrer Meister an allen Arten von Tasteninstrumenten. Er glänzt gleichermaßen am Flügel, an elektronischen Keyboards sowie am präparierten Klavier (dem er mit zwischen die Saiten geschobenen Ballons, Holzkeilen etc. interessante Klangfärbungen entlockt). Zudem macht er als Komponist von Filmmusiken eine gute Figur. Der stiloffene Künstler erweiterte seinen Horizont auf Tourneen in Afrika und Südostasien, arbeitete mit so unterschiedlichen Leuten wie dem indischen Trommler Trilok Gurtu, Wole Soyinka, dem nigerianischen Nobelpreisträger für Literatur, und dem Solo-Cellisten eines deutschen Symphonieorchesters zusammen. In seinem eigenwilligen Personalstil schlägt er eine Brücke vom impressionistischen Pianojazz über zeitgemäße Kammermusik bis zur fernöstlichen Folklore
 
   
  Ramesh Shotham startete als Drummer einer Rockband, konzentriert sich in letzter Zeit allerdings zunehmend auf die Percussion-Palette seiner südindischen Heimat (Tavil, Ghatam, Mridangam, Kanjira, Morsing). Der studierte Schlagwerker, der seine Ausbildung am Karnataka College of Percussion absolvierte, hat in den vergangenen fünfzehn Jahren an über achtzig Alben mitgewirkt. Er musizierte an der Seite so illustrer Größen wie Carla Bley, Jonas Hellborg, Charlie Mariano, Steve Swallow, Jule Neigel, Embryo, Steve Coleman und Chris Hinze. Der gefragte Percussion-Fachmann war für TV- und Rundfunkstationen aktiv, lehrte als Gastdozent am Konservatorium zu Rotterdam, leitete Workshops und reiste mit Musikern aus Afrika, Australien, China, Korea bzw. Arabien rund um den Erdball.

Büdi Siebert schließlich kann ebenfalls auf eine bewegte Karriere zurückblicken. Der Spezialist für "wind instruments" (Querflöte, Bambusflöte, Klarinette, Saxophon) und Keyboarder studierte an der Musikhochschule in Stuttgart, war 1976 Mitbegründer des Eigelstein-Labels und hatte 1980 einen Gastauftritt bei der zweiten BAP-Langrille "Affjetaut". Ein Jahr später gab er mit "Herrgottsax" seine Premiere in eigener Sache. Es folgten das Projekt "Poesie und Musik", fruchtbare langjährige Kooperationen mit Andreas Vollenweider und Ralf Illenberger sowie die Soloproduktionen "Hmm", "Bridges" und "Wild Earth". 1994 entstanden während einer Meditationsreise gefühlsintensive Aufnahmen in der Cheops-Pyramide. In den Neunzigern komponierte Siebert vielfach Auftragsarbeiten für's Fernsehen, die Theaterbühne, das Ballett und Kinderhörspiele. In den letzten Jahren machte sich der begehrte Studiomusiker, der an über einhundert Platteneinspielungen beteiligt war, vor allem einen Namen als Vertreter einer oft meditativ gestimmten "New Instrumental Music".

Man sieht: Büdi Siebert, Matthias Frey und Ramesh Shotham entziehen sich jeder vorschnellen Einordnung, bei diesen Multitalenten klemmen sämtliche Schubladen. Auf dem aktuellen Album "TRI" können die Alleskönner ihre Vielseitigkeit voll ausspielen. Sie verknüpfen hier gekonnt folkloristische Ethno-Elemente aus Südostasien mit einem mal lyrisch-besinnlichen, mal heftig groovenden Modernjazz. So wird der Hörer beispielsweise im Prolog "Four Corners" mit dronen-artigen Keyboard-Layers, sitar-ähnlichen Tonmotiven und einer indischen "mouth percussion" eingestimmt. Das nachfolgende, siebenminütige "Rivers Of Time" nimmt sich viel Zeit, eine beschauliche Grundstimmung aufzubauen und zieht einen mit einer geradezu spirituellen Sound-Sprache in seinen Bann. "Down Town Chennei" entführt mit zupackenden Funk-Rhythmen und einprägsamen Piano-Hooklines ins pulsierende Leben von Madras (= Chennei). Der "New York Walk" beginnt mit einem federleicht schwebenden, träumerischen Klaviervorspiel, um sich dann zu einem mitreißend groovenden Stück mit vitalen Melodielinien am Tenorsaxophon zu steigern. Und beim Klanggemälde "Wheels" zuguterletzt bestimmen sanft hingetupfte Pianotöne, ein Percussion-Fundament im vertrackten 5/4-Takt sowie Ostinato-Figuren an Baßklarinette und Sopransax das farbenprächtige Geschehen.

Der Albumtitel "TRI" (Indisch für "drei") ist Programm. Siebert, Frey und Shotham agieren hier als gleichberechtigte Partner. Jeder der beteiligten Musiker bringt den eigenen kulturellen Background und Erfahrungen aus seinem Musikkosmos ein. Im Dreieck ihres Instrumentalspiels verbinden sich die unterschiedlichen Klangwelten zu einem neuen, so noch nicht gehörten Gesamtsound. Worldjazz vom Allerfeinsten.